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Casino Nachrichten

Wenn aus einem Videospiel ein Glücksspiel wird

... hat irgendeine Regulierungsbehörde die Hände im Spiel. So in einem aktuellen Fall aus Belgien, in dem eine staatliche Behörde aus einem Social Media Spiel ein Glücksspiel macht. Das Spiel, um das es geht ist ein Massive Multiplayer Online Game (MMO) und soll Glücksspiel-Elemente enthalten. Weil es online verfügbar ist, sollen auch Kinder von dem Spiel „gefährdet“ sein.

Wenn es gerade keine wichtigeren Probleme auf der Welt gibt, dann packt man eben mal wieder die Video-Spiel-Keule aus. Teufelszeug?! In Belgien stuft die Regulierungsbehörde das Spiel „Game of War“, das für Apple-Geräte verfügbar ist, als Glücksspiel ein. Dabei geht es darin um römische Helden, um Armeen und Königreiche – es ist eines der beliebtesten mobile Games und das auch noch kostenlos. Aber wie das bei erfolgreichen Apps so ist – wer weiter kommen will, muss bezahlen.

So auch in diesem Spiel. Und ja, es gibt ein Casino in dem Spiel, in dem die Nutzer um virtuelles Geld spielen können. Und mit diesem virtuellen Geld können sie sich in „Game of War“ Dinge kaufen, um voran zu kommen. Die belgische Regulierungsbehörde sieht genau das kritisch – Glücksspiel in einem mobile Game! Wo kommen wir denn da hin? - und beschuldigt Machine Zone, den Entwickler der App, illegales Glücksspiel anzubieten und das auch noch an Jugendliche.

Dabei stützt es sich auf den Fall eines 15-Jährigen Spielers, der im Laufe eines nicht näher genannten Zeitraums 25.000 Euro in „Game of War“ ausgegeben haben soll. Tatsächlich eine stolze Summe, aber ob er die im Casino ausgegeben oder verdient hat, wird nicht gesagt. Trotzdem findet die BGC, dass diese Casino-Bestandteile „essentiell“ für das Spiel sind. „Es macht mehr Spaß, wenn man die Casino Elemente nutzt“, so Peter Naessens, Direktor der BGC. Sich damit an Jugendliche zu richten sei unverantwortlich.

Schon länger hat man es in Belgien offenbar auf Social Games abgesehen. Die BGC schrieb im vergangenen Jahr einen offenen Brief an die Regierung, in dem sie ihre Bedenken gegenüber Social Games zum Ausdruck brachten. Diese Spiele würden dazu führen, dass Jugendliche zum Glücksspiel ermutigt werden. Das Problem mit den Social Games: Klar enthalten einige davon Mini-Spiele, die auf dem Zufallsprinzip basieren, aber es fehlt der „Einsatz“ - und damit gelten sie im klassischen Sinn der Definition nicht als Glücksspiel. 

Wir sind gespannt, ob und wann sich weitere europäische Regierungen der belgischen Meinung anschließen. Wir sind der Meinung, es gibt wichtigere Dinge, die es zu regeln gilt. Da wäre zum einen der Glücksspielstaatsvertrag, der leider immer noch nicht auf der Höhe der Zeit mitspielt, zum anderen die Ukraine-Krise, Pegida, Wirtschaftskrise, Renten, Terror, Hungersnöte...

20-Feb-2015, 09:59


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