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Casino Nachrichten

WSOP in der Kritik

Phil Ivey boykottiert dieses Jahr die World Series of Poker, weil Full Tilt seinen Spielern immern och Geld schuldet. Nun hagelt es auch Kritik für die WSOP aus dem deutschen Poker Lager. Der Kölner Poker Pro Eddy Scharf äußerte seine Enttäuschung über die World Series of Poker deutlich.

„Es ist nicht mehr so wie früher“, erklärte er, „Vor zehn Jahren hat man noch 10.000 Dollar gezahlt, aber das Geld ist wieder an die Spieler zurückgeflossen. Inzwischen gehen 6% an die Veranstalter.“

Der 57-jährige Poker Spieler boykottiert die WSOP zwar nicht wie Phil Ivey, aber ein gewisser Unmut herrscht schon. Er wolle bei einem Turnier Gewinne erzielen, erklärt er. Die Teilnahme an der WSOP sieht er aber nur noch als Urlaub.

Eddy Scharf war der zweite World Series of Poker Bracelett Gewinner aus Deutschland. Allein 2001 und 2003 konnte er je zweimal das goldene Armband gewinnen. Im Mai 2004 holte er 275.000$.

Natürlich ist der 15. Platz für viele Poker Spieler ein Traum, aber Scharf erklärte, dass der Erfolg zwar ganz nett sei, aber er trotzdem das Gefühl habe, ein Verlierer zu sein, wenn man nicht alles gewinnt. Auch der Medienrummel und die neue Generation an Spielern passen Eddy Schäfer nicht.

„Heute spielen die jungen Spieler viel aggressiver. Sie wissen zwar, was zu tun ist, aber sie zollen dem Spiel selbst keinen Respekt.“

„Man sollte eigentlich etwas zurückbekommen“, sagte Scharf und stellt sich damit auf die Seite von Phil Ivey, „Dem ist aber nicht so. Die Spieler sind nicht organisiert und jeder ist sich selbst der Nächste. Dann ist auch der Wettkampfgedanke egal. Wenn ich viel gewonnen habe und daraufhin keine Lust mehr habe zu spielen, dann mache ich halt Urlaub.“

Wehhmütig denkt scharf an die World Series of Poker Zeiten in den 70er Jahren zurück: „Damals hat man noch 30 bis 40 Bekannte bei dem Event getroffen, heute kenntm an kaum jemanden. Damals hat man für die Spieler sehr viel getan, heute im Rio passiert gar nichts mehr.“ Auch sagen immer alle, dass die TV-Präsenz die Spieler bekannter machen würde, Eddy Scharf kann das aber nicht bestätigen. Die Medienpräsenz helfe nur der Veranstaltung, nicht den Spielern.

„Vor zehn Jahren noch, als ich mein Bracelet gewonnen habe, hat man mir ein Jahr später kostenlos ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt, heute erhalte ich nur noch einen Essensgutschein im Wert von zehn Dollar. Dafür habe ich dann die 5.000 Dollar für das Poker Turnier bezahlt.“

 

08-Jun-2011, 06:15


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