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Casino Nachrichten

Casino muss Spielschulden ersetzen

Einmal gesperrt, immer gesperrt? Ganz so streng wird das Spielverbot in einigen deutschen Spielbanken offenbar nicht gehandhabt. Ein süchtiger Spieler, der sich selbst sperren lies, bat darum, die Sperre wieder aufzuheben – und verlor prompt fast 247.000 Euro. Geld, das die Spielbank dem Mann jetzt wieder zurückzahlen muss, denn er hätte eigentlich nicht spielen dürfen.

Spieler, die sich selbst als suchtgefährdet einstufen oder spielsüchtig sind, haben die Möglichkeit, sich freiwillig für das Spiel sperren zu lassen. Diese Sperre kann auch wieder aufgehoben werden, allerdings ist hierfür die Einschätzung eines Sachverständigen notwendig. Erst wenn dieser bescheinigt, dass keine Suchtgefahr mehr besteht, kann ein Spielverbot wieder aufgehoben werden.

 

Spielbank prüft nicht genau

Im vorliegenden Fall, über den der Bundesgerichtshof (BGH) vergangene Woche urteilte, lag ein solches Gutachten nicht vor. Vor sechs Jahren lies sich ein Spieler bei der Spielbank Stuttgart sperren, weil er beim Roulette große Summen verloren hatte. Seinem Wunsch gemäß verhängte die Spielbank eine bundesweite Sperre für die Dauer von sieben Jahren. Zwei Jahre später bat der Mann jedoch darum, die Sperre wieder aufzuheben.

Daraufhin überprüfte die Spielbank seine wirtschaftlichen Verhältnisse und lies ihn wieder zum Spiel zu. Mit der Folge, dass der Mann innerhalb kürzester Zeit 247.000 Euro beim Roulette verlor. Das war zu viel für seine Ehefrau, die daraufhin gerichtlich gegen die Spielbank Stuttgart zu Felde zog – mit Erfolg. Der BGH urteilte, dass eine Überprüfung der Zahlungsmoral nicht ausreiche, um den Spieler wieder zuzulassen. Dieses Vorgehen schütze den Spieler nicht vor sich selbst, es müsse die Spielsucht  kontrolliert werden, nicht das Bankkonto des Spielers.

Die durch die unerlaubte Aufhebung der Sperre entstandenen Spielschulden muss die Spielbank dem Spieler nun ersetzen. Im aktuellen Fall muss die Spielbank Stuttgart dem geschädigten Spieler  247.000 Euro erstatten. Doch das letzte Wort ist in diesem Fall noch nicht gesprochen – auf welche Summe sich die Spielschulden genau belaufen, muss jetzt das Oberlandesgericht Karlsruhe prüfen.

 

14-Nov-2011, 04:42


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