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Casino Nachrichten

Jackpot: Wie gewonnen so zerronnen

Es ist unglaublich, wie häufig Freud und Leid ganz nahe beieinander liegen. Auch beim Glücksspiel.

Immer wieder liest man von Lottomillionären, die wenige Jahre später vor dem Ruin stehen, von Poker-Gewinnern, die am Ende alles wieder verzockt haben und auch von Casino-Spielern, die gigantische Jackpot-Summen erspielen und irgendwann wieder mit leeren Händen da stehen.

Um genau einen solchen Fall geht es für das Landgericht Feldkirch seit heute. Jürgen N. aus Vorarlberg konnte im Casino schon himmelhoch jauchzen.

Doch heute ist er zu Tode betrübt. Im Oktober 2005 knackte er im Casino St. Gallen den Jackpot und gewann 3,5 Millionen Franken. Eine Summe, mit der man – gut angelegt – lange Zeit auskommen könnte.

Doch heute leben der 38-Jährige und seine Familie von Sozialhilfe. Jürgen N. hat das gewonnene Geld im selben Casino verzockt, in dem er es gewonnen hatte.

Pech, möchte man meinen. Dummheit, könnte man glauben. Man muss sich doch beherrschen können, sollte man annehmen.

Doch für Jürgen N. war das nach eigenen Aussagen nicht möglich. Er litt unter Spielsucht. Er selbst habe das damals noch nicht erkannt, das Casino St. Gallen aber hätte es aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit problematischen Spielern bemerken müssen und ihm vom Spiel ausschließen und ihn damit vor dem Ruin bewahren.

Jetzt klagt Jürgen N. auf Schadensersatz. 1,6 Millionen Euro möchte er haben. Sozusagen für unterlassene Hilfeleistung. „Ich war offensichtlich schwer spielsüchtig. Trotzdem hat mich das Casino jahrelang nicht gesperrt und mit allen Mitteln zum Spielen animiert“, so die Vorwürfe des Österreichers.

Das Casino habe Schutz- und Sorgfaltspflichten verletzt, so der Klagevertreter Michael Battlogg.

Man habe N. hofiert wie einen König, ihm einen Privatparkplatz zur Verfügung gestellt, eigene Spieltische mit hohen Einsätzen eingerichtet, ihm kostenlose alkoholische Getränke gereicht. Nicht ungewöhnlich.

Casinos werben natürlich um ihre gut betuchten Kunden. Doch Jürgen N. fühlt sich im Recht. Er glaubt, dass das Casino sein Suchtverhalten hätte erkennen und ihn hätte sperren müssen.

Das Casino St. Gallen weist die Vorwürfe natürlich zurück. Ob der Prozess für Jürgen N. positiv ausgehen wird, bleibt abzuwarten.

In der nächsten Verhandlung am 29. Mai geht es erst einmal um Formalien. Bis es zu einer Entscheidung kommt, wird N. sich noch eine Weile gedulden müssen.

Und offenbar rechnet er mit einem negativen Urteil, denn schon jetzt ist er entschlossen, sich wenn nötig durch alle Instanzen zu prozessieren.

Ob er am Ende dann nicht noch ärmer dasteht, weil ein großer Berg Prozesskosten auf ihn wartet?

03-May-2013, 03:08


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