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Casino Nachrichten

Fall Ivey: Beweise zerstört

Wieder einmal gibt es Neues aus der Gerichtsverhandlung um Poker-Profi Phil Ivey, dem Edge Sorting – und damit Betrug – vorgeworfen wird. Das Borgata Casino hatte ihn verklagt, verweigert ihm die Auszahlung des Gewinnes. Ivey reichte Gegenklage ein. Nun kam ans Licht: Das Borgata Hotel Casino & Spa hat wichtiges Beweismaterial vernichtet: Die Spielkarten!

Um die stolze Summe von $ 9,6 Millionen Dollar soll Phil Ivey das Borgata beim Baccarat ärmer gemacht haben. Zu Hilfe gekommen sei ihm dabei die Tatsache, dass die Karten nicht alle gleich aussahen. Ivey machte sich das so genannte Edge Sorting zunutze. Die Karten wären für den Fall, der gerade vor dem Gericht verhandelt wird, wichtige Beweisstücke. Doch die wurden vom Casino vernichtet.

Das Casino windet sich und behauptet, es hätte die Karten schon vor Bekanntwerden des Rechtsstreits vernichtet und sei damit nur seinen routinemäßigen Geschäftspraktiken gefolgt. Ivey und das Casino streiten sich darum, dass der Poker-Profi und seine Begleiterin das Edge Sorting genutzt hatten, um sich einen immensen Vorteil gegenüber dem Casino zu verschaffen.

Die Rückseiten der Karten seien nicht alle exakt symmetrisch gewesen, was es Ivey ermöglichte, die Karten zu sortieren. Ivey sagte nun in seiner Gegenklage, dass das Borgata Casino von den Unregelmäßigkeiten auf den Karten gewusst habe und absichtlich die Beweise zerstört habe.

Vom Borgata heißt es nun, dass einige der Karten tatsächlich zerstört worden seien, aber das sei im Rahmen eines normalen Geschäftsablaufs geschehen, bevor es Kenntnis vom Betrug hatte. Das Borgata gibt außerdem zu, dass der Hersteller der Karten, fehlerhaft zugeschnittene Karten ausgeliefert hatte.

Schwerer Stand für Ivey?

Ob mit den Karten als Beweismittel oder ohne: Das Casino beharrt auf seinem Standpunkt, dass die Technik des Edge Sorting gegen die Casino-Regeln verstoßen, die in New Jersey herrschen. In der Klage heißt es, die Reihen waren nicht einheitlich und Ivey habe gemeinsam mit seiner Begleitung den Dealer darum gebeten, die Karten in einer bestimmten Art und Weise zu drehen, je nachdem ob es sich um eine gute oder schlechte Karte handelte.

So wurde für Ivey und seine Begleitung ersichtlich, welche Karten für das Spiel wichtig waren und welche nicht. Das Borgata sieht sich völlig im Recht. Es findet, dass Ivey nicht klagen kann, weil der Scahden, der ihm entstanden sei aus seinem eigenen Verhalten heraus resultierte.

Bleibt abzuwarten, was die Gerichte zu dem Fall sagen. Schon einmal verlor Phil Ivey eine ähnliche Klage. Im vergangenen Jahr entschied das Hohe Gericht in Großbritannien, dass das Casino die 12,4 Millionen Dollar, die er mittels Egde Sorting gewonnen hatte, nicht zu halten hatte.

Es sieht wohl also schlecht aus für Ivey, der als einer der besten Pokerspieler der Welt gilt.

17-Aug-2015, 12:40


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