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Casino Nachrichten

Das schwarze Buch von Nevada

Wer hier drin steht, hat im US-Bundesstaat Nevada nichts mehr zu Lachen, wenn es um das Spielen im Casino geht. Er hat Hausverbot – und zwar Bundesweit. Das „Nevada Black Book“ enthält seit 1973 die Namen der größten Schwindler, die Las Vegas je gesehen hat. In den vergangenen Jahren waren es eher wenige Neuzugänge, doch 2015 wurden gleich zwei Betrüger aufgenommen.

Der offizielle Name des Schwarzen Buches ist eher sperrig: „Nevada Gaming Control Board (GCB) Excluded List“, ins Leben gerufen wurde es 1973 mit den beiden Kriminellen Alvin George Kaohu und Wilford Kalaauala Paulawa aus Hawaii. In den vergangenen 42 Jahren wurden nur 32 weitere Betrüger aufgenommen. In den Jahren 2008 bis 2014 schafften es nur vier neue Namen in das Buch, im vergangenen Jahr waren es dann gleich zwei, die damit in die Geschichte des US-amerikanischen Glücksspiels eingehen.

Archie Karas

Der erste Betrüger ist Anargyros Karabourniotis, besser bekannt als Archie Karas. Er wurde für „The Run“ berühmt, eine Glückssträhne, mit der er Anfang der 90er Jahre 50 Dollar in 40 Millionen Dollar verwandelte. Die Ermittler hatten Karas schon lange im Visier und hatten dabei ein ganz besonderes Auge auf sein Blackjack Spiel. 2013 wurde er dann festgenommen und verurteilt: Er hatte winzige Mengen Farbe verwendet, um hochwertige Karten zu markieren. Schon vier mal zuvor war er in Las Vegas festgenommen worden – ebenfalls wegen Betrugs beim Blackjack. Mit dem Eintrag im Schwarzen Buch wurde nun ein lebenslanges Hausverbot in allen Casinos über den 64-jährigen verhängt.

Tasia Musa

Während man über Archie Karas viel in den Meiden lesen konnte, war es um den aus Südafrika stammenden Tasia Musa eher ruhig. So ruhig, dass bis heute nicht wirklich bekannt ist, welche Verbrechen er eigentlich begangen hat. Es müssen einige bedeutende dabei gewesen sein, denn ins GCB Buch schafft es nur, wer für die Glücksspiel-Industrie in Nevada eine echte Gefahr darstellt. Im Januar 2015 wurde er ins Nevada Black Book aufgenommen.

Verbot sinnvoll?

Ob das Verbot, wie es im Fall des Nevada Black Book ausgesprochen wird, sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten. Es gibt Stimmen, die die Art und Weise der Durchführung als unverhältnismäßig betrachten. Denn die Menschen, die auf dieser Liste stehen, dürfen nicht nur nicht mehr im Casino spielen, sie dürfen überhaupt keinen Casino-Komplex mehr betreten, das heißt, die dürfen keinen Boxkampf besuchen, sie dürfen nicht im Casino-Hotel übernachten oder dort auf die Toilette gehen.

Und: Es gibt aktuell keine Möglichkeit, seinen Namen aus dem Buch gestrichen zu bekommen. Der einzige offizielle und legale Weg, den Namen zu streichen, ist der Tod.

04-Jan-2016, 03:31


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